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Die Schwingklappe Ökohydraulisches Durchlassbauwerk für regulierbare Hochwasserrückhalteräume - Planung, Bauweise, Betrieb

Die Schwingklappe Ökohydraulisches Durchlassbauwerk für regulierbare Hochwasserrückhalteräume - Planung, Bauweise, Betrieb

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Beschreibung

Die ersten Ideen zur Schwingklappe kamen bereits Mitte der 90er Jahre auf. Ein selbstregulierendes Kontrollorgan sollte unabhängig vom Oberwasserstand eine konstante Regelabgabe aus dem Hochwasserrückhaltebecken ableiten. Das System sollte ohne Fremdenergie und ohne eine aufwändige Steuer- und Regelungstechnik auskommen. In einer ersten Studie konnte das Konzept der Schwingklappe bestätigt werden, so dass weitere Untersuchungen folgten. Vorteile versprach man sich vor allem hinsichtlich der ökologischen Durchgängigkeit. Auf Grund der fehlenden Antriebe und Steuerungseinrichtungen ist auch von entsprechend geringeren Bau-und Betriebskosten auszugehen.

Die Notwendigkeit zur Verbesserung der ökologischen Durchgängigkeit von Hochwasserrückhaltebecken leitet sich aus deren großen Anzahl ab: Derzeit sind in Baden-Württemberg 663 Hochwasserrückhaltebecken im Einsatz, wovon 479 als Trockenbecken im Hauptschluss konzipiert sind (Stand Okt. 2007).

Im Rahmen dieses Forschungsvorhabens erfolgte die Wiederaufnahme der Untersuchungen zur Schwingklappe durch das Institut für Wasser und Gewässerentwicklung der Universität Karlsruhe und das Institut für Landespflege der Universität Freiburg. Ziel war es, die grundlegenden hydraulischen und kinematischen Prozesse der Abflussregelung mit der Schwingklappe detailliert zu untersuchen und den Praxistransfer in Form von einem Bemessungskonzept und einer Pilotanlage zu bewerkstelligen. Hierzu wurden großmaßstäbliche wasserbauliche Modellversuche im Maßstab 1:2, 1:6 und 1:10 durchgeführt. Neben den hydraulischen Fragestellungen bezog sich ein weiterer Schwerpunkt auf die ökologischen Untersuchungen zum Thema Durchlassbauwerke. Hierzu wurden ebenfalls wasserbauliche Modellversuche durchgeführt.

Zusammen mit dem Parallelvorhaben der Universität Stuttgart in Kooperation mit dem Institut für Landespflege der Universität Freiburg "Kriterien für Gestaltung, Betrieb sowie Unterhaltung von Stau- und Retentionsanlagen zur Gewährleistung der ökologischen Durchgängigkeit" (Zuwendungs-Nr. BWR 24005) bildet das Forschungsvorhaben zur Schwingklappe ein Verbundprojekt. Beide Forschungsvorhaben wurden durch eine landesweite Arbeitsgruppe unter der Leitung der LUBW Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg fachlich begleitet.

Metadaten

TitelDie Schwingklappe Ökohydraulisches Durchlassbauwerk für regulierbare Hochwasserrückhalteräume - Planung, Bauweise, Betrieb 
Stand 2009 
Seitenzahl212 
Förderkennzeichen BWR24020

 

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