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Entwicklung eines Immobilisierungsverfahrens für Schwermetalle unter Nutzung des geogenen Sulfatgehalts im Grundwasser

Volltext

Beschreibung

Im Gegensatz zu Kontaminationen mit organischen Schadstoffen, stehen für anorganische Schadstoffe, insbesondere für Schwermetalle, kaum in-situ Sanierungsverfahren zur Verfügung. Wenn auch die Zahl der betroffenen Standorte im Vergleich geringer ist, sind die durch Schwermetalle verursachten Auswirkungen auf die betroffenen Schutzgüter häufig gravierend. In der vorliegenden von BWPLUS geförderten Machbarkeitsstudie sollte untersucht wurden, ob es möglich ist, durch gezielte Dosierung von Elektronendonatoren (z.B. Melasse) den Aquifer durch mikrobielle Aktivität so anaerob zu machen, dass sich sulfatreduzierende Verhältnisse einstellen. Es sollte geprüft wurden, ob sich mit dem entstehenden Schwefelwasserstoff schwerlösliche Schwermetallsulfide bilden und infolge dieser Immobilisierung der lösliche Anteil der Schwermetalle aus dem Grundwasser entfernen lässt. Als Spezialfall wurde Chromat untersucht, das zwar keine schwerlöslichen Sulfide bildet, aber nach Reduktion zu Chrom(III) als Hydroxid ebenfalls immobil wird.

Metadaten

TitelEntwicklung eines Immobilisierungsverfahrens für Schwermetalle unter Nutzung des geogenen Sulfatgehalts im Grundwasser 
Stand 2007 
Seitenzahl30 
Förderkennzeichen BWR25004

 

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