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Minderung von NMVOC-Emissionen aus der Lösemittelanwendung in Baden-Württemberg

Volltext

Beschreibung

Emissionen von NMVOC (non-methane volatile organic compounds) tragen zu einer Reihe von nach wie vor bestehenden Luftreinhalteproblemen entscheidend bei. Insbesondere verursachen sie zusammen mit NOx hohe Ozonkonzentrationen in der Troposphäre, des weiteren weisen einzelne NMVOC (z. B. Benzol) gesundheitsschädigende Wirkungen auf. Zur Begrenzung der Emissionen von NMVOC wurden zwar eine Reihe von Verordnungen beschlossen, z.B. die Begrenzung der Emissionen von Straßenfahrzeugen (EURO III und EURO IV [1]) und die Lösemitteldirektive [2]. Der in der National Emissions Ceiling Directive (NEC-Richtlinie) [3] für Deutschland für 2010 festgelegte maximale Emissionswert von 995 kt wird jedoch ohne weitere, darüber hinaus gehende Maßnahmen voraussichtlich dennoch überschritten. Daher müssen weitere Maßnahmen eingeleitet werden, um eine erhebliche zusätzliche Minderung der anthropogenen NMVOC-Emissionen in Deutschland, und damit auch in Baden-Württemberg, zu erreichen. Diese Maßnahmen müssen insbesondere im Bereich der nicht verbrennungsbedingten NMVOC-Emissionen, also vor allem bei der Lösemittelanwendung getroffen werden. Ziel dieses Vorhabens ist die Identifizierung und Bewertung von Minderungspotenzialen sowie die Ableitung von Maßnahmen zur Implementierung in ausgewählten Anwendungsbereichen aus Industrie und Gewerbe. Dies umfasst sowohl die exemplarische Darstellung technischer Maßnahmen zur Emissionsminderung, als auch beispielhafte Vorschläge zur Ausgestaltung von konkreten Handlungsleitfäden für die betroffenen Akteure, mit denen die Umsetzung dieser Maßnahmen erreicht werden kann. Zur Auswahl der geeigneten Maßnahmen wird insbesondere die Effizienz, dargestellt in EURO pro vermiedenem kg NMVOC-Emission, herangezogen; daneben werden mögliche weitere Vor- und Nachteile der Maßnahmen erörtert.

Metadaten

TitelMinderung von NMVOC-Emissionen aus der Lösemittelanwendung in Baden-Württemberg 
Stand 2003 
Seitenzahl108 
Förderkennzeichen BWE20010

 

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